Gustav-Dreyer-Schule

22. Grundschule, Berlin-Hermsdorf

Über uns

Grundsätzliches

Die Gustav-Dreyer-Schule ist eine dreizügige Grundschule und wird offiziell als eine verlässliche Halbtagsgrundschule (VHG) mit offenem Ganztagsbetrieb bezeichnet.               

Damit ist Folgendes gemeint:               

Alle Kinder können zusätzlich zur regulären Unterrichtszeit in der Zeit von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr im Schulgebäude betreut werden, ohne dass dafür Kosten entstehen.               

Über diesen Zeitrahmen hinaus bieten wir eine kostenpflichtige Betreuung in der ergänzenden Tagesbetreuung (Hort) an.               

Momentan bietet unsere Schule ca. 420 Schülern Platz zum Lernen, Arbeiten, Spielen usw..               

Man kann bei uns  als erste Fremdsprache Englisch  wählen. Wir sind sehr froh darüber, eine sehr gute räumliche Ausstattung zu haben.               

Es gibt Fachräume für die Fächer Naturwissenschaft, Kunst, Musik, außerdem verfügen wir über eine Schülerwerkstatt, zwei Turnhallen und  einen Computerraum, der mit 26 modernen Rechnern ausgestattet ist und natürlich auch einen Anschluss an das Internet besitzt. Außerdem haben wir eine eigene Schülerbücherei mit vielen interessanten Angeboten.        

Auch in allen Klassenräumen stehen Computer, die im Unterricht eingesetzt werden. Diese sind alle miteinander vernetzt und ebenfalls an das Internet angeschlossen.               

Unser Schulgelände hat einen kleinen Sportplatz, einen großen Schulgarten, Tischtennisplatten und zwei große Klettergerüste und andere Spielmöglichkeiten, die intensiv genutzt werden. In den Hofpausen gibt es die Möglichkeit Spielgeräte auszuleihen.
Nachmittags können die Kinder usnerer Schule auch zum Spielen auf den Schulhof kommen.


Wichtige Ereignisse im Schuljahr               

Es gibt bei uns im Laufe des Schuljahres einige Veranstaltungen, die uns eine willkommene Abwechslung im Unterrichtsalltag sind.               

So werden unsere neuen Erstklässler  mit einer großen Einschulungsfeier begrüßt. Jedes Jahr führen wir aus diesem Anlass ein Theaterstück auf, das dann auch an zwei Abenden gespielt wird.               

In der Adventszeit findet an jedem Montag ein „Treppenhaussingen“ statt und am letzten Schultag treffen sich alle Schüler unserer Schule zum Weihnachtsliedersingen in der Sporthalle, da wir über keine Aula verfügen.
Dann werden auch unsere Schüler geehrt, die im Schuljahr etwas Besonderes geleistet haben, z.B. die Schülerlotsen, die Sieger des alljährlichen Vorlesewettbewerbs, die Sportmannschaften usw.               

Im Februar freuen sich alle auf die Faschingszeit. Jede Klasse organisiert am Faschingsdienstag ihre eigene Feier.               

Im Frühjahr veranstalten wir einen Musikabend, bei dem Kinder, die ein Musikinstrument spielen können, ihre Künste einem großen Publikum vorstellen können. Oft musizieren dabei auch Kinder miteinander.               

Da die Bundesjugendspiele im Gerätturnen und in der Leichtathletik erst ab der 3. Klasse stattfinden, veranstalten wir gegen Ende des Schuljahres unsere eigenen „Minispiele“ – ein Sportfest für die Schülerinnen und Schüler der Schulanfangsphase.

Alle drei Jahre gibt es an der Gustav-Dreyer-Schule ein großes Schulfest, das gemeinsam von Schülern, Eltern, Erzieherinnen und Lehrern gestaltet wird.              

Neben der pädagogischen Arbeit im Unterricht setzen wir seit Jahren einen Schwerpunkt auf das außerschulische Lernen und  haben auch ein großes Angebot an freiwilligen Arbeitsgemeinschaften außerhalb der Unterrichtszeit.


Geschichtliches

Am 24.09.1956 erhielt unsere Schule den Namen des verstorbenen Pädagogen Gustav Dreyer, der sich als Rektor der alten Gemeindeschule in Hermsdorf (1904) viele Jahre lang mit großem Engagement für die Planung und den Bau unserer Schule in Hermsdorf einsetzte.

Im Jahr 1926 wurde mit dem Bau begonnen, am 12. April 1928 konnte Gustav Dreyer unsere Schule als Rektor einweihen.

Während des 2. Weltkrieges verwandelten sich die Schulräume in Lazaretträume, später wurde die Schule als Sammellager der russischen Besatzungsmacht für Kriegsgefangene genutzt.

Am 5.12.1944 ging bei einem Bombenangriff der Südflügel in Flammen auf. Nach Kriegsende wurde der zerstörte Gebäudeteil wieder aufgebaut und im Jahr 1955 eingeweiht.